So verwundbar ist die Schweiz bei Cyberangriffen

(Quelle: blick.ch, Vinzenz Greiner, Bastian Heiniger, Patrik Berger)

Alarmanlage, Auto, AKW – alles im Visier von Hackern

Hacker-Angriffe passieren täglich. Worauf es die Cyberschurken abgesehen haben, und wie sich die Schweiz rüstet.

Hacker verschaffen sich nicht nur Zugang zum Büro-Computer. Sie sitzen mit am Küchentisch. Denn immer mehr Haushaltsgeräte sind mit dem Internetverbunden und bauen so Cyber-Schurken eine Brücke ins traute Heim. «Ein Erpresser könnte die gesamte Wohnung steuern und etwa den Backofen ein- oder das Licht ausschalten», warnt Raphael Reischuk, vom Hightech-Unternehmen Zühlke.

Sein Alter möchte der IT-Sicherheitsexperte  nicht nennen. Denn: «Alle Daten, die einmal im Netz sind, bleiben darin.» Vermeintlich Harmloses kann missbraucht werden. «Vielleicht lässt sich einst aufgrund des Herzschlages feststellen, ob jemand Augenkrebs hat», sagt Reischuk. Ihren Puls messen immer mehr Menschen mit Smartwatches oder Fitness-Trackern, die Experten für nicht datensicher halten.

Angriffe werden immer professioneller

Sogar Überwachungskameras lassen sich hacken, wie zwei Studien schon 2014 zeigten. Alles, was mit dem Internet verbunden ist, ist hackbar, mahnt die Melde- und Analysestelle Informationssicherung (Melani) des Bundes. Durch die Digitalisierung entstehen neue Einfallstore für Hacker – etwa im Auto oder auch in Atomkraftwerken.

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